Was ist der Spielboden?
 
Der Raum über den ehemaligen Stallungen der Aktienmühle diente früher als Heuboden und wurde nun zu einem vielfältigen und kreativen Spiel- und Aufenthaltsort umgestaltet. Auf drei Ebenen findet man nun diverse Kletterseile und Hängebrücken, einen Piratenmast, Fahrzeuge: Kinder und Eltern sind herzlich willkommen zum Spielen, Springen, Fahren, Rutschen sowie einander kennenzulernen.
 
Ausgehend von der speziellen Atmosphäre des Estrichs über den ehemaligen Stallungen der Aktienmühle wurde ein ungewöhnlicher Spielort für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren konzipiert.
Die Spielausstattung soll laufend verändert und ausgebaut, der Estrichraum vielfältig und kreativ genutzt werden. Die Umnutzung des Pförtnerhauses zum Spielboden Klybeck wurde von einem „älteren Bruder“ inspiriert: dem bei Kindern äusserst beliebten Spielestrich Kaserne. Bewegung und gemeinsames Spiel stehen im Vordergrund.
 
Das neue Kinderangebot reagiert damit auf ein vielfach genanntes Bedürfnis: Im Rahmen einer Bedarfsanalyse wurden im Vorfeld zahlreiche Gespräche mit Fachpersonen des Sozialen Basels geführt. Diese zeigten auf, dass in den industriell geprägten und peripher gelegenen Stadtteilen Klybeck und Kleinhüningen eine grosse Nachfrage nach öffentlichen Freiräumen besteht. Geeignete Orte, die zu Bewegung und Spiel einladen, sind für Familien und Kleinkinder besonders rar. Der Spielboden Klybeck ist eine Antwort auf dieses Manko und wird nun in direkter Nachbarschaft zu dicht besiedelten Wohngebieten eröffnet. Mit dem Standort Aktienmühle ist das Kinderprojekt zudem auch in ein attraktives neues Quartierareal eingebunden.
 
Der Spielboden Klybeck wird von den Betreibern der Spielwerkstatt Kleinhüningen geführt, die seit Jahren im Quartier fest verankert ist.
Das Angebot ist an vier Nachmittagen in der Woche kostenlos zugänglich. Ausserhalb der Öffnungszeiten kann der Estrich von Institutionen der Kantons Basel-Stadt genutzt werden. So soll der Spielboden Klybeck für eine breite Zielgruppe zum Anziehungspunkt werden.
 
Finanziell wird das Projekt von der Singenberg-Stiftung, der GGG Basel, der C. & R. Koechlin-Vischer-Stiftung sowie der Stiftung Habitat unterstützt. Die Ausstattung wurde ermöglicht dank eines Beitrags der Kinder- und Jugendstiftung Murat Yakin und Stamm.